Nachhaltigkeit

Rund 10% der Bevölkerung in Deutschland ernährt sich heute vegetarisch – mit steigender Tendenz. Dieser Trend kann in vielen Industrieländern verfolgt werden, wo hingegen der Fleischkonsum in Schwellen- und Entwicklungsländern steigt. Fleischkonsum an und für sich ist ja auch nichts Schlechtes und hin und wieder ein schönes Stück Fleisch auf dem Teller ist eine wunderbare Sache. Jedoch hat der Trend, dass immer mehr Menschen, immer häufiger Fleisch konsumieren und gleichzeitig immer weniger dafür bezahlen wollen, große Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und Tierwohl. Die Heinich Böll Stiftung gibt in regel-mäßigen Abständen den Fleisch-Atlas heraus, wo sie auf Möglichkeiten zu besseren Tierhaltung hinweisen. 

(boell.de/fleischatlas2018)

 Nachhaltigkeit-1J186YmSXHq0lhGrafik: Bartz/Stockmar, CC BY 4.0

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Ethik

In Deutschland liegen die Gründe für eine vegetarische Ernährungsform oft in ethischen Bedenken, aufgrund zahlreicher Berichte über Massentierhaltung und deren Folgen für Umwelt und Tier. Vegetarier lehnen diese Form der Tierhaltung damit konsequent und nachhaltig ab und setzen somit ein wichtiges Zeichen auch in puncto Umweltschutz und Bekämpfung von Hunger in der Welt. Eine Kuh frisst durchschnittlich ungefähr 50 kg Futter und trinkt bis zu 80 Liter Wasser pro Tag. Dies sind gewaltige Mengen und mit der Reduzierung der Massentierhaltung würde weniger Getreide an Tiere und mehr an die Menschen verteilt werden können.

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Gesunde Ernährung

Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass sich eine vegetarische Ernährung positiv auf die Gesundheit auswirkt, da Vegetarier weniger an typischen Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Herzkrankheiten, Diabetes und Bluthochdruck leiden, da sie sich bewusster ernähren und weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren konsumieren. Auch haben Vegetarier eine höhere Anzahl schützender Darmbakterien, da unser Darm vor allem Obst, Gemüse und Joghurt bevorzugt, welche bei Vegetariern eher Bestandteil des Speiseplans sind.

Allerdings ist es auch wichtig als Vegetarier auf eine ausgewogene Zufuhr von wertvollen Mineralstoffen und Vitaminen zu achten, welche man normalerweise nur mit der Aufnahme von Fleisch zu sich nimmt. Vegetarier die sogar auf den Konsum von Eiern verzichten, nehmen zum Beispiel kein Vitamin B12 und nur sehr wenig Eisen mit ihrer Nahrung auf. Mit Vitamin B12 angereicherte Sojamilch oder andere Präparate sollten daher in den Speiseplan integriert werden. Für eine ausreichende Aufnahme von Eisen, sollte ausreichend Vitamin C konsumiert werden, da dies die Eisenaufnahme aus Lebensmitteln wie Nüssen, Hülsenfrüchten oder Samen erhöhen kann.

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Fitness und Gewichtsverlust

„Fleisch ist essentiell für den Muskelaufbau“ heißt es immer gerne; selbstverständlich unterstützen eiweißhaltige Lebensmittel das Muskelwachstum, aber alleine große Mengen davon zu konsumieren wird nicht zum Erfolg führen. Eher eine Kombination aus tierischen und pflanzlichen Eiweißen, sowie Kohlenhydraten führt zum dauerhaften und vor allem gesunden Erfolg.

Wer einmal versucht hat sich, und wenn auch nur für eine begrenzte Zeit, rein vegetarisch zu ernähren, wird vielleicht auch einen Gewichtsverlust realisiert haben. Vegetarier ernähren sich generell bewusster, da sie mehr auf die Zusammensetzung ihrer Speisen achten. In der Regel haben Vegetarier einen besseren BMI (Body Mass Index) und leiden seltener an Übergewicht. Vegetarismus ist also auch irgendwo eine Form von Diät. Durch vegetarische Ernährung kann nicht nur besser Fett verbrannt, aber auch das „gesunde Gewicht“ im Anschluss an eine Diät besser gehalten werden.

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Fleisch als Klimakiller

Umweltaspekte können ebenfalls ein Anreiz sein, seinen Fleischkonsum zu reduzieren. Der Fleischatlas der Heinrich Böll Stiftung zeigt deutlich, dass die Reduktion von Fleischkonsum auf eine Menge von 60 g pro Tag in Industrienationen zu einer Reduktion der durch die Tierhaltung verursachten Emissionen, aber auch gleichzeitig zu einem geringeren klimaschädlichen Import von Futtermitteln führt.

Nachhaltigkeit-2Grafik: Bartz/Stockmar, CC BY 4.0

Der steigende Bedarf an Ackerflächen für die Futtermittel, aber auch an Grasland für die Viehhaltung führt zu großen Reduktionen an Waldflächen, da vor allem die tropischen Regenwälder (der Amazonas-Regenwald ist zum Beispiel der größte CO2-Speicher der Welt und speichert so viel Kohlenstoff, wie in 10 Jahren auf der ganzen Erde freigesetzt werden) gerne als Anbauflächen für Soja genutzt wird. Nur ca. 6% der weltweiten Soja-Ernte kommt hierbei dem Menschen direkt zugute und die übrigen 94% gehen als Tierfutter in die Massentierhaltung. Die heimischen Anbauflächen für Tierfutter in Deutschland sind für die aktuell in Deutschland gehaltenen Nutztiere, also Rinder, Schweine, Schafe und Legehennen zu klein und die Futtermittel müssen importiert werden.

 Nachhaltigkeit-3Grafik: Bartz/Stockmar, CC BY 4.0

Umwelteinflüsse sollte man auch immer im Ganzen betrachten. Es ist eine Kombination von Faktoren, einschließlich wie das Lebensmittel produziert, wie es verteilt, verpackt und konsumiert wird. Regionale Produkte haben immer einen besseren CO2-Fußabdruck, als importierte Ware und Fleisch von Tieren aus artgerechter Tierhaltung oder gar ökologischem Landbau ist in jedem Falle besser für Tier, Umwelt und Gesundheit.

Fazit
Eine vegetarische oder häufig fleischlose Ernährung ist also gut für den Körper und die Umwelt. Das heißt nicht, dass man Fleisch oder andere tierische Produkte vollständig vom Speiseplan streichen muss, denn auch der Genuss ist ein wesentlicher Faktor im Leben.

Wenn Sie einmal eine vegetarische Ernährung ausprobieren möchten und auf Genuss nicht verzichten wollen, so schauen sie doch einmal auf unseren Seiten nach leckeren Rezepten, wie vegetarisches Hyderabadi Biryani, Kashmiri Pulao, Rajma-rice, Chole-rice, paneer tikka, dal tadka und vielem mehr – selbstverständlich sind alle unsere Gewürze rein vegetarisch. Speziell für Vegetarier haben wir leckere Masalas, wie unser Chana Masala, Biryani Masala, Chat Masala oder Eier-Masala im Angebot. Diese wurden von unserem indischen Partner, der ebenfalls Vegetarier ist, speziell ausgesucht.

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