Zwiebeln schneiden ohne Weinen

Eine ganze Zwiebelknolle verursacht noch keinen wirklichen Tränenausbruch – dafür müsst ihr die Zwiebel erst einmal anschneiden, da dann erst die entsprechenden Aromen entstehen.

Ihr könnt das Zwiebelaroma übrigens auch ein wenig steuern – wenn es weniger stark oder beißend sein soll, dann schneidet die Zwiebeln doch mal in Ringe, längs durch das Wurzelende durch.

Wichtig ist in allen Fällen immer ein scharfes Messer – ist nach dem Schneiden eine Lache „Zwiebelsaft“ auf dem Brett? Dann ist euer Messer zu stumpf und eure Zwiebeln schmecken garantiert super intensiv.

 

Schnittformen

  • Ganze Zwiebel
  • Zwiebelspalten
    • Die geschälte Zwiebel von Wurzel zu Blattansatz halbieren, vierteln, etc.
  • Zwiebelscheiben oder -ringe
    • Die geschälte Zwiebel am besten von Wurzel zu Blattansatz, entlang der erkennbaren Linien, in Scheiben schneiden, da die Form so besser erhalten bleibt.
  • Zwiebelwürfel
    • Die geschälte Zwiebel von Wurzel zu Blattansatz halbieren.
    • Entlang der Linien die Zwiebel längs zur Wurzel schneiden (je nach gewünschter Feinheit).
    • Ein bis zweimal die Zwiebel quer einschneiden.
    • Je nach gewünschter Dicke von oben die Würfel herunterschneiden.
  • Zwiebelhäcksel
    • Die Zwiebeln in eine Küchenmaschine mit Häckslereinsatz geben.

 Die Regel lautet: Je feiner die Zwiebel gehackt ist, desto intensiver und dominanter wird ihr Aroma!

 

Zwiebeln schneiden ohne Weinen

Jeder kennt irgendeine Methode, bei der es keine tränenden Augen beim Zwiebelschneiden geben soll – was vor allem wichtig ist, je mehr Zwiebeln ihr schneiden müsst. Für uns gibt es nur drei gute Methoden, die eine entsprechende Wirkung haben:

  1. Kontaktlinsen tragen
  2. Taucherbrille tragen
  3. Einen kleinen Schluck Wasser im Mund behalten

Zwiebeln richtig würzen

Zwiebeln benötigen vor allem Salz, um einen schönen Geschmack zu bekommen. Salzt die Zwiebeln möglichst noch vor dem Braten oder kurz nachdem sie in die Pfanne gegeben wurden, da sie so mehr Wasser freigeben, weicher und „würziger“ werden. Gebt ihnen ausreichend Zeit, um schön braun zu werden. Generell sollten Zwiebeln immer sanft gegart werden, damit sie ihre Süße entwickeln können.

Zwiebeln karamellisieren

Am besten eignen sich die normalen braunen Speisezwiebeln zum Karamellisieren, da andere Sorten entweder zu dunkel oder aber sehr klebrig werden oder eine merkwürdige Textur bekommen. 

  • 900g Zwiebeln
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 15g Butter
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Wasser
  • Pfeffer
  • Antihaftbeschichtete Pfanne (Im Topf oder Bräter dauert das Karamellisieren deutlich länger, da das Kondenswasser wieder zurückläuft; auch niemals mit Deckel karamellisieren)
  1. Die Zwiebeln halbieren und längs zur Wurzelrichtung in 5mm dicke Scheiben schneiden.
  2. Öl und Butter in der antihaftbeschichteten Pfanne bei starker Hitze heiß werden lassen, den Zucker, das Salz und die Zwiebeln hinzugeben. Alles unter Rühren ca. 5 Minuten garen lassen, bis die Zwiebeln weich werden. Hier müsst ihr mit starker Hitze anfangen, damit die Zwiebeln schnell ihr Wasser verlieren und der Karamellisierungsprozess schneller beginnt.
  3. Den Herd auf mittlere Hitze reduzieren und alles ca. 40 Minuten unter regelmäßigem Rühren karamellisieren lassen, bis die Zwiebeln braun und etwas klebrig sind. Wenn die Zwiebeln anfangen schwarz zu werden oder zu stark brutzeln, müsst ihr die Hitze reduzieren; sollten sie nicht braun werden, die Hitze erhöhen.
  4. Die Pfanne vom Herd nehmen, das Wasser hinzufügen, um den Zwiebelsud vom Pfannenboden zu lösen und etwas Pfeffer zum Abschmecken hinzugeben. Alles gut verrühren und verwenden – hält im Kühlschrank ca. 1 Woche.

    Bildquelle: https://de.freepik.com/fotos/lebensmittel (
    Lebensmittel Foto erstellt von freepik - de.freepik.com)
Tags: Zwiebeln